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Landgraaf
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Landgraaf (, in den Ürtlichen sßdniederfränkischen und ripuarischen Dialekten: Lankgraaf) ist eine Gemeinde im Sßdosten der Niederlande und liegt in der Provinz Limburg. Sie hat 36.850 Einwohner (Stand 1. Januar 2025) und umfasst eine Fläche von insgesamt 24,67 km², davon 0,09 km² Gewässer.
Contents
⢠Name
⢠Geschichte
⢠Nieuwenhagen
⢠Schaesberg
⢠Verkehr
⢠Politik
⢠Sport
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Name
Der Ortsname Landgraaf hat nichts mit einer etwaigen Grafschaft oder einem Grafengeschlecht zu tun. Der Name wurde 1981 fĂźr die aus den drei Altgemeinden (Schaesberg, Ubach over Worms und Nieuwenhagen) entstehende Gemeinde gewählt, weil im Gemeindegebiet ein kilometerlanger Ringwall mit einer Landwehr, âLandgraafâ (Landgraben) genannt, nachgewiesen wurde. Ursprung und Nutzung des Grabens sind nicht bekannt. Einige vermuten eine Herkunft aus vorgeschichtlicher Zeit und berufen sich auf die Urnenfunde in der näheren Umgebung. Andere vermuten einen Bau im Mittelalter, vergleichbar mit den Landwehren des Herzogtums JĂźlich und dem Aachener Landgraben des ehemaligen Aachener Reiches.
Das Gebiet der heutigen Gemeinde Landgraaf gehĂśrte im Mittelalter zum Herzogtum Brabant, die Ăźber Jahrhunderte mit den JĂźlichern verfeindet waren.
Geschichte
Die Gemeinde Landgraaf entstand am 1. Januar 1982 aus einer Fusion zwischen den vormals selbständigen Gemeinden Nieuwenhagen, Ubach over Worms und Schaesberg. Weitere untergeordnete Ortsteile sind Rimburg, Waubach, Abdissenbosch, Groenstraat und Leenhof. Mit städtebaulichen Mitteln wurde zwischen den alten Siedlungskernen ein neues, als gemeinsames Stadtzentrum gedachtes, Viertel (Op de Kamp) mit Geschäften, BĂźros, Wohnungen, Ăśffentlichen und karitativen Einrichtungen, Schulen usw. gebaut. AuĂerdem wurde neben der sozialen auch die Versorgungsinfrastruktur hierdurch deutlich aufgewertet. In Abdissenbosch befindet sich ein Gewerbegebiet, desgleichen in Schaesberg (Industrieterrein Strijthagen). Letzteres ist in räumlicher Nähe der und zur Schaffung von Ersatzindustrien und mithin Ersatzarbeitsplätzen fĂźr die Ende der 1960er bis Anfang der 1970er Jahre geschlossenen Bergwerke Oranje Nassau 1, Schaesberg, Wilhelmina, Terwinselen, und Laura, Eygelshoven.
Auf eine keltische Besiedlung weisen in dem Umfeld des Landgraben entdeckte prähistorische Urnenfelder und Hßgelgräber hin.
Eine rĂśmerzeitliche Besiedlung gilt als gesichert, denn in der RĂśmerzeit verlief die fĂźr Handel und die Versorgung rĂśmischer Legionen bedeutsame HeerstraĂe aus Flandern Ăźber Tongern-Heerlen-KĂśln, die Via Belgica, durch das Gebiet der heutigen Gemeinde, wo nahe Rimburg die Wurm Ăźberquert wurde.
Um 1100 werden hier unter anderem in der mittelalterlichen Chronik des Klosters Rolduc (Annales Rodenses) diverse BauernhÜfe und Weiler erwähnt. Auch ein lebhaftes und fßr die Region damals bedeutendes TÜpferhandwerk wird fßr diese Zeit im heutigen Ortsbereich belegt.
Nach dem Westfälischen Frieden im Jahre 1648 kam der Ortsteil Nieuwenhagen zur Republik der Vereinigten Niederlande.; der Ăźbrige Bereich gehĂśrte als Teil der katholische Partage der âLanden van Overmaasâ (rechts der Maas) zu den Spanischen Niederlanden und kam 1713 nach dem Frieden von Utrecht an die Ăsterreichischen Niederlande.
Im 17. Jahrhundert, erlebte das später verfallene Schloss Schaesberg seine BlĂźte. Ein Jahrhundert später hatte die Region zwischen Rhein und Maas unter Räuberbanden zu leiden. Während weiter sĂźdlich der Schinderhannes sein Unwesen trieb, traten hier die so genannten Bokkenrijders (Bockreiter) im Grenzgebiet zwischen dem Herzogtum JĂźlich und den âLanden van Overmaasâ auf. Davon waren auch die damaligen Ortskerne Rimburg, Waubach und Scheidt des heutigen Landgraaf betroffen. Im Schloss Schaesberg waren Bockreiter eingekerkert und hier soll das niederländische Bockreiterlied geschrieben worden sein.
1792, fĂźr kurze Zeit, und erneut 1794 wurde das Gebiet durch die Truppen Napoleons besetzt. Um 1800 wurde die franzĂśsische Gemeindeordnung eingefĂźhrt. In dieser Zeit entstanden die Gemeinden Schaesberg, Ubach over Worms und Nieuwenhagen.
Nach der franzĂśsischen Besatzung 1794 bis 1814 und dem Wiener Kongress 1815 kam der grĂśĂte Teil des heutigen Landgraaf zum KĂśnigreich der Niederlande, die BĂźrgermeisterei Rimburg wurde geteilt. Das Gebiet Ăśstlich der Wurm kam an PreuĂen, westlich der Wurm an die Niederlande. Die meisten Einwohner Rimburgs wurden Niederländer, aber das Schloss preuĂisch. Beide Gemeinden Rimburg Ăźberlebten das 19. Jahrhundert nicht. Zwischen 1831 und 1839 gehĂśrte Landgraaf vorĂźbergehend zum nach Unabhängigkeit strebenden und neu entstandenen KĂśnigreich Belgien, das weite Teile der ehemaligen spanischen beziehungsweise Ăśsterreichischen Niederlande umfasst. Ab 1839 bis 1867 wurde die niederländische Provinz Limburg ein Herzogtum und zusammen mit dem GroĂherzogtum Luxemburg ein Mitglied des Deutschen Bundes.
Seit 1895 kam der Steinkohlenbergbau auf und bewirkte eine Zuwanderung von Bergarbeitern und Verwaltungspersonal aus dem In- und Ausland. FĂźr die Bergleute wurden zunächst in Zechennähe neue Wohnviertel gebaut. Diese verschmolzen mit der Zeit mit den bestehenden agrarisch geprägten Dorfkernen, in denen jetzt zusehends Einrichtungen zur Deckung der BedĂźrfnisse der Bergarbeiter und ihrer Familien entstanden, darunter â wie in den meisten Bergbaugemeinden â auch eine Vielzahl von Gaststätten. Gleichwohl brachten die 1960er Jahre die Montankrise und als deren Folge die staatlich oktroyierte SchlieĂung aller niederländischen Steinkohlebergwerke. Auch die einzige Zeche auf dem heutigen Gemeindegebiet, die Grube âOranje-Nassau IIâ, musste 1971 ihren Betrieb einstellen. Und auch die SchlieĂung der Bergwerke Wilhelmina (unweit der vorgenannten) in Kerkrade-Terwinselen sowie der Bergwerke in Eygelshoven, Brunssum und Heerlen, deren Belegschaften zum Teil in Landgraaf lebten, sorgten trotz erheblicher staatlicher Eingriffe zur Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen in Folgeindustrien fĂźr einen Ăźber beinahe drei Jahrzehnte hinweg andauernden und offensichtliche soziale und existenzielle NĂśte mit sich bringenden Strukturwandel.
Heute ist die Gemeinde Landgraaf Mitglied der Zweckgemeinschaft Parkstad Limburg, mit heterogener Gewerbestruktur und neuer Perspektive im Bereich Tourismus und Handel. Von der Ausrichtung auf den Tourismus profitieren insbesondere Natur und Kultur, beides zunehmend bedeutsame Qualitätsmerkmale Landgraafs. DarĂźber hinaus wird die Verkehrsinfrastruktur der Gemeinde seit einigen Jahren enorm verbessert, was sich insbesondere auf den StraĂenbau und auf FuĂgänger- und Radwege sehr positiv auswirkt.
Geschichte der Ortsteile
Die folgende Tabelle gibt eine Ăbersicht Ăźber die BevĂślkerung der einzelnen Ortsteile Landgraafs (Stand 1. Januar 2024):
| Offizieller Ortsname | Limburgischer Ortsname | Einwohner |
|---|---|---|
| Schaesberg | D'r Sjeet | 15.925 |
| Nieuwenhagen | Nuijenhage | 9.300 |
| Ubach over Worms | Ubach uever Worms | 11.885 |
Ubach over Worms (Waubach)
â
Hauptartikel
:
Ubach over Worms
Ubach (gelesen: Ăbach) over Worms, der Ăśstlichste der drei Ortskerne von Landgraaf, ist eine ehemals selbständige Gemeinde, bestehend aus den DĂśrfern und Weilern Waubach, Rimburg, Groenstraat, Lauradorp (bezeichnet nach der Zeche âLaura & Vereinigingâ zu Eygelshoven) sowie Abdissenbosch. Diese Gebiete gehĂśrten bis um 1800 zum Ăśstlich der Wurm gelegenen deutschen Grenzort Ăbach (siehe Ăbach-Palenberg). Im Zuge der EinfĂźhrung des franzĂśsischen Kommunalsystems wurde aus den westlich der Wurm gelegenen Ortsteilen (Overworms Kwartier) die neue Gemeinde Ubach over Worms gebildet. Damit ist zugleich der Ortsname geklärt. Der neue Ort hatte mehrere Kerne und kein dominantes Zentrum. Dies blieb zum Teil so, nachdem die Gemeindeverwaltung im Ortsteil Waubach eingerichtet wurde. Während vor allem die Ortsteile Waubach, Lauradorp und Groenstraat zu Arbeitersiedlungen der nahe gelegenen Eygelshovener Bergwerke âLaura & Vereinigingâ bzw. âJuliaâ wurden und seither einen städtisch geprägten Charakter ausprägten, hat hingegen der Ortsteil Rimburg (inklusive Broekhuizen) trotz einiger Siedlungserweiterung seinen idyllischen, ländlichen Charakter weitgehend konservieren kĂśnnen.
Nieuwenhagen
â
Hauptartikel
:
Nieuwenhagen
Der Ortsteil Nieuwenhagen ist etwa um das Jahr 1000 herum entstanden.
Nieuwenhagen (limburgisch: Nuienhage) grenzt im Westen an die Brunssumer Heide, die heute ein Naturschutz- und Naherholungsgebiet ist und aus einer eiszeitlichen DĂźnenlandschaft und Maassedimenten entstand. Heute weist sie die typische Vegetation einer atlantischen Heide auf.cite-ref-4[4]
Der Name ist fĂźr 1213 erstmals urkundlich belegt aber verweist nicht nach ein Dorf oder eine Besitzung aber nach einer Person im Gefolge des Grafen Lothar von Hochstaden. Nach dem Achtzigjährigen Krieg gehĂśrte Nieuwenhagen, anders als die umliegenden DĂśrfer, zur Republik der Vereinigten Niederlande, den so genannten Generalitätslanden. Sie bildete eine abhängige staatliche Enklave innerhalb des spanisch-habsburgischen Herrschaftsgebietes. Von Heerlen aus fĂźhrte eine strategisch bedeutende Versorgungsachse zwischen Maastricht und dem Reichsgebiet. Als Pasweg ist dieser Transitweg heute noch in Landgraaf erhalten. Das denkmalgeschĂźtzte Spaans Kerkje (kleine spanische Kirche) und das benachbarte âSjpaans Kentjeâ (spanisches Eck) erinnern ebenfalls an diese Epoche.
1802 wurde auf Basis eines napoleonischen Dekrets die Gemeinde Niewenhagen gegrßndet. Zwischen 1830 und 1839 fiel die Gemeinde zeitweilig an Belgien, wie die umliegenden limburgischen Gebiete. Während des Zweiten Weltkrieges war Landgraaf von Mai 1940 bis September 1944 von Deutschen besetzt. 1982 ging Nieuwenhagen in der neuen Gemeinde Landgraaf auf.
Schaesberg
â
Hauptartikel
:
Schaesberg
Zu Schaesberg (limburgisch: D'r Sjeet): 1571 wurde auf Schaesberger Gebiet das Hauptgebäude des im Maasländischen Barock ausgefßhrte Schloss Schaesberg errichtet. Heute ist der frßhere Sitz der Herren zu Schaesberg eine Schlossruine, die vor der ZerstÜrung mit dem nahegelegenen Schloss Hoensbroek oder Schloss Amstenrade vergleichbar gewesen ist. Vorhergehende mittelalterliche Besiedlung ist nicht ßberliefert. Aus dem 17. Jahrhundert stammen zwei Kirchen in Schaesberg, wovon die Leenderkapel ein Zentrum der Marienverehrung ist. Bemerkenswert ist die im Zuge des Bergbaus entstandene Bergarbeiterkolonie Leenhof, die zwischen 1914 und 1918 als Unterkunft fßr die Arbeiter der Zeche Oranje Nassau II errichtet wurde und einzigartig fßr die Niederlande ist, denn die Erbauer entwarfen sie im Lothringischen Stil.
Ebenfalls als Folge des Bergbaus entstand die Bahnstrecke Heerlen-Schaesberg-Kerkrade-Simpelveld. Ihr Beiname Miljoenenlijn zeugt von den seinerzeit exorbitanten Kosten dieses Projektes von bis zu einer Million Gulden pro Bahnkilometer. Die Strecke diente dem Gßter- und (ab 1934) dem Personenverkehr. Hauptsächlich wurde Kohle zur Maas nach Maastricht und den Häfen am Julianakanal transportiert.
Wirtschaft und Geographie
Landgraaf liegt nĂśrdlich von Kerkrade, Ăśstlich von Heerlen und sĂźdĂśstlich von Brunssum an der deutschen Grenze zu Ăbach-Palenberg und Geilenkirchen (Ortsteil Teveren) und ist etwa 20 km von Aachen entfernt. Der Ortsteil Rimburg liegt an der Wurm, die von Herzogenrath bis hier Grenzfluss ist.
Landgraaf liegt im ehemaligen Limburger Revier (âKempens Bekkenâ) und wurde durch den Steinkohlebergbau geprägt, obwohl sich lediglich ein Bergwerk im Ortsteil Schaesberg befand. So entstanden zahlreiche Bergarbeitersiedlungen und andere Siedlungen, die auĂer im neu errichteten Zentrum ganz wesentlich den Siedlungscharakter prägen.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Region um Kerkrade, Heerlen, Hoensbroek, Brunssum, Eygelshoven und Schaesberg zum Zentrum der niederländischen Steinkohlegewinnung. Die Region wurde auch âOostelijke Mijnstreekâ genannt (daneben gab es auch einen âWestelijke Mijnstreekâ, der von den Gemeinden Beek, Schinnen, Stein und der damals selbstständigen Gemeinde Geleen gebildet wurde).cite-ref-5[5]
Nach dem Zusammenbruch dieses Wirtschaftszweiges (Zechensterben) suchte und fand man andere Erwerbsquellen (Tourismus und Unterhaltung, KonsumgĂźterproduktion, Handel und Transport/Logistik).
Verkehr
Die Gemeinde hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke SittardâHerzogenrath. AuĂerdem zweigt unmittelbar am Bahnhof die Bahnstrecke SchaesbergâSimpelveld nach Kerkrade ab.
| Linie | Verlauf | Takt | Betreiber |
|---|---|---|---|
| RE 18 | LIMAX : Aachen Hbf â Aachen West â Herzogenrath â Eygelshoven Markt â Landgraaf â Heerlen â Valkenburg â Meerssen â Maastricht â Maastricht Randwyck â Eijsden â VisĂŠ â Bressoux â Liège-Guillemins Stand: Fahrplanwechsel Juni 2024 | 30 min 60 min MaastrichtâLiège-Guillemins [ 6 ] | Arriva Nederland |
| RS15 | Arriva Stoptrein: Kerkrade Centrum â Chevremont â Eygelshoven â Landgraaf â Heerlen â Hoensbroek â Nuth â Schinnen â Spaubeek â Geleen Oost â Sittard | 30 min | Arriva Nederland |
An manchen Sommerwochenenden kann man mit der historischen Dampfeisenbahn der Zuid-Limburgse Stoomtrein Maatschappij, beheimatet in Simpelveld, zwischen Simpelveld, Kerkrade und gelegentlich Ăźber Landgraaf bis Heerlen an Ausflugsfahrten teilnehmen.cite-ref-7[7]
Das StraĂennetz wurde im Zuge der Zusammenlegung und regionaler Infrastrukturprojekte ausgebaut und modernen Anforderungen angepasst. Eine direkte Autobahnanbindung besitzt Landgraaf nicht. Allerdings kĂśnnen Ăźber Heerlen die Verbindungen nach Antwerpen und Maastricht sowie in Richtung Roermond, Eindhoven und die Ăźbrigen Niederlande erreicht werden. An das niederländische und deutsche Autobahnnetz erhält man Anschluss Ăźber die N300.
SehenswĂźrdigkeiten
Touristisch bedeutend sind das Mondo Verde (ein Garten-Themenpark), âMegalandâ (mit Autokino, Rennbahn, Konzertgelände u. v. m.), wo alljährlich zu Pfingsten das âPinkpopâ Open-Air-Festival stattfindet, sowie âSnowworldâ (einem Indoor-Skizentrum). Diese Ăźberdachte alpine Skihalle wurde auf einer Bergehalde errichtet. Sogar Wettkämpfe des FIS-Ski- bzw. Snowboard-Weltcups wurden bereits dort bestritten (vor allem Parallelslalom).
Rund um das Kasteel Strijthagen (1674 erbaut, jetzt Veranstaltungsort und Museum, während der Ausstellungen z. T. zu besichtigen) wurde ein 25 Hektar groĂer Park errichtet. Darin sind Gärten und kleine Gebäude aus aller Welt zu sehen. Dieser reizend am Hang einer ehemaligen Bergehalde gelegene Park heiĂt Mondo Verde (im Deutschen auch Monde Verde geschrieben). Es gibt hier auch einige Restaurants. Der Park wurde 2004/2005 als herausragend in die StraĂe der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas aufgenommen. Im Herbst 2006 musste der privat betriebene Park wegen zu geringer Besucherzahlen Insolvenz anmelden, konnte allerdings am 1. April 2007 wieder erĂśffnet werden.
Politik
Sitzverteilung im Gemeinderat
Kommunalwahl am 16. März 2022
Wahlbeteiligung: 48,26 %
%
20
10
0
16,77
14,25
13,88
13,38
10,28
9,35
7,09
5,98
4,78
4,23
GBBLU
GBBLS
CDA
GBBLN
PVV
OPL
SP
VVD
PvdA
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2018
%p
12
10
8
6
4
2
0
â2
â4
â6
â8
â10
â0,90
+0,35
+3,43
+0,20
+10,28
+1,86
â1,00
+0,48
â4,92
â9,79
GBBLU
GBBLS
CDA
GBBLN
PVV
OPL
SP
VVD
PvdA
Sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
GBBL Ubach over Worms
GBBL Schaesberg
GBBL Nieuwenhagen
Ouderen Partij Landgraaf
GroenLinks
4,23 % (â0,42 %), Lijst Wiel Heinrichs 0 % (â6,52 %),
D66
0 % (â2,85 %)
Aufgrund der rĂźckläufigen BevĂślkerungszahl wurde die Anzahl der Ratssitze bei den Kommunalwahlen im Jahre 2006 um zwei verringert und beträgt seither 25. Der Gemeinderat wird seit der GemeindegrĂźndung folgendermaĂen gebildet:
| Partei | Sitze [ 8 ] a | Sitze [ 8 ] a | Sitze [ 8 ] a | Sitze [ 8 ] a | Sitze [ 8 ] a | Sitze [ 8 ] a | Sitze [ 8 ] a | Sitze [ 8 ] a | Sitze [ 8 ] a | Sitze [ 8 ] a | Sitze [ 8 ] a |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Partei | 1981 | 1986 | 1990 | 1994 | 1998 | 2002 | 2006 | 2010 | 2014 | 2018 | 2022 |
| GBBL Ubach over Worms b c | 3 | 2 | 3 | 5 | 7 | 4 | 6 | 6 | 5 | 5 | 4 |
| GBBL Schaesberg d | 5 | 5 | 5 | 3 | 1 | 2 | 2 | 3 | 3 | 4 | 4 |
| CDA e | 9 | 7 | 6 | 4 | 5 | 7 | 4 | 3 | 3 | 3 | 4 |
| GBBL Nieuwenhagen f | 3 | 2 | 2 | 2 | 1 | 2 | 1 | 3 | 3 | 4 | 3 |
| PVV | â | â | â | â | â | â | â | â | â | â | 3 |
| Ouderen Partij Landgraaf | â | â | â | â | â | â | â | â | â | 2 | 2 |
| SP | â | 0 | â | 2 | 1 | 2 | 2 | 2 | 4 | 2 | 2 |
| VVD | 1 | 1 | 1 | 1 | 2 | 2 | 2 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| PvdA | 2 | 5 | 4 | 3 | 3 | 2 | 6 | 5 | 4 | 2 | 1 |
| GroenLinks | â | â | â | â | â | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Lijst Wiel Heinrichs | â | â | â | â | â | â | â | â | â | 1 | â |
| D66 | 1 | â | â | 3 | 2 | 2 | â | â | â | 0 | â |
| Ouderen Politiek Actief | â | â | â | â | â | â | â | â | 1 | â | â |
| TROTS | â | â | â | â | â | â | â | 1 | â | â | â |
| Progressief Landgraaf e | â | â | â | â | 2 | 1 | 1 | â | â | â | â |
| Vrouwenappèl Landgraaf | â | 3 | 2 | 2 | 2 | 2 | â | â | â | â | â |
| Leefbaar Abdissenbosch 2000 c | â | â | 1 | 1 | 1 | â | â | â | â | â | â |
| Lijst Rutjens | â | â | 1 | 1 | â | â | â | â | â | â | â |
| Nieuw Landgraaf | â | â | 1 | â | â | â | â | â | â | â | â |
| Lijst Beckers/Terpstra | â | 1 | 1 | â | â | â | â | â | â | â | â |
| Sociaal Democraten | â | 1 | â | â | â | â | â | â | â | â | â |
| Lijst Wils | 1 | â | â | â | â | â | â | â | â | â | â |
| Gesamt | 25 | 27 | 27 | 27 | 27 | 27 | 25 | 25 | 25 | 25 | 25 |
Anmerkungen
Parteien, die zwar an der Wahl teilgenommen hatten, aber keinen Ratssitz erlangen konnten, werden nicht berĂźcksichtigt.
Bis einschlieĂlich 2006 kandidierte
GBBL Ubach over Worms
unter dem Namen
Burgerbelangen Landgraaf
.
Zur Kommunalwahl 2002 ging
Leefbaar Abdissenbosch 2000
in
Burgerbelangen Landgraaf
auf.
GBBL Schaesberg
nahm bis einschlieĂlich 2006 als
Leefbaar Schaesberg
an den Wahlen teil. Zuvor hieĂ die Lokalpartei bis einschlieĂlich 1998
Fractie Gulpers
. Bis einschlieĂlich 1998 hatte man sich
Landgraaf â81
genannt.
Die Lokalpartei
Progressief Landgraaf
lĂśste sich zur Kommunalwahl 2010 in die Ăśrtliche
CDA
-Fraktion auf.
Bis einschlieĂlich 2006 fĂźhrte
GBBL Nieuwenhagen
den Namen
Leefbaar Nieuwenhagen
.
Kollegium von BĂźrgermeister und Beigeordneten
| Funktion | Name | Partei | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| BĂźrgermeister | Richard de Boer | VVD | seit dem 23. November 2021 im Amt [ 1 ] |
| Beigeordnete | Freed Janssen | Gezamenlijke Burger Belangen Landgraaf | â |
| Beigeordnete | Marlies Dreissen-Embrechts | CDA | â |
| Beigeordnete | Christian Wilbach | Gezamenlijke Burger Belangen Landgraaf | â |
| Beigeordnete | Alex Schiffelers | Gezamenlijke Burger Belangen Landgraaf | â |
| Beigeordnete | Ramon Lucassen | CDA | â |
| Gemeindesekretär | Hans Rijvers | â | seit September 2013 im Amt |
Sport
⢠KSV Simson Landgraaf (Ringen)
⢠RKVV Rimburg (FuĂball)
⢠RKVV Waubach (FuĂball â fusioniert mit RKVV Waubachse Boys)
⢠RKVV Waubachse Boys (FuĂball â fusioniert mit RKVV Waubach)
⢠UOW 02 (aus Fusion der RKVV Waubach und RKVV Waubachse Boys hervorgegangen)
⢠VV Schaesberg (FuĂball)
⢠VVV Schaesberg (FrauenfuĂball)
⢠RKSV Sylvia (FuĂball)
⢠SV Nieuwenhagen (FuĂball)
⢠PHDES Landgraaf (Turnen, Gymnastik)
⢠VCL Landgraaf (Volleyball)
⢠BC Trilan (Badminton)
⢠NIMO Landgraaf (Schwimmsport)
⢠GV Olympia (Turnen, Gymnastik)
⢠Mountainbikeclub Discovery (Radsport)
⢠JBC Streepkruis (Boules)
⢠TTV Succes (Tischtennis)
⢠Shihi-Hai Limburg (Kampfsport: Aikido)
⢠Kan-Ku Landgraaf (Kampfsport: Karate)
⢠Landgraaf Alpine Club (Klettern, Wandern, Ski)
⢠HSV Strijthagen (Angelsport)
⢠HV BDC 90 Landgraaf (Handball)
PersĂśnlichkeiten
Nur wenige bekanntere PersĂśnlichkeiten stammen und stammten aus Landgraaf bzw. lebten und wirkten einige Zeit hier.
Einer der wenigen, der Autor Frans Erens, ein Mitglied des der Autoren- und KĂźnstlergruppe Beweging van Tachtig, beschreibt seine Jugend in Schaesberg (Landgraaf) im autobiographischen Roman Vervlogen jaren (verĂśffentlicht 1938).
âOp een afstand van ongeveer vijf minuten ten Noorden van ons huis liep de zoogenaamde Landgraaf, waarvan ik nog vele stukken heb gekend. Dit was een gracht, door menschenhanden gegraven, die diep en breed was. Het volk zeide, dat zij was gegraven door Napoleon. Men schreef den Keizer allerlei dingen toe, waarvan men den oorsprong niet kende, maar de Landgraaf was veel ouder dan de Napoleonstijd, die mijn grootouders zelf hadden meegemaakt. Naar mijne meening staat het vast, dat hij door de Romeinen is tot stand gebracht. Zou hij een restant zijn geweest van een Romeinsch legerkamp? De naam van de plaats, waar zij woonden, zou er aan doen denken, want ons huis werd âHuis de Kampâ genoemd. In den Landgraaf speelde ik vaak als kind. Ik vond het prettig daarin naar beneden te loopen en te rollen en dan weer op te klimmen langs den rand, waarop hier en daar boomen waren geplant.â
â
Frans Erens
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Vervlogen jaren (1938)
Geboren in Landgraaf
⢠Frans Erens (1857â1935), Dichter, Buchautor und Literaturkritiker
⢠Ger Lataster (1920â2012), Maler
⢠Piek Vossen (* 1960), Computer-Lexikograph und Hochschullehrer
⢠Danique van der Veerdonk (* 2000), Hockeyspielerin
⢠Minke Bisschops (* 2002), Sprinterin
Gestorben in Landgraaf
⢠Aad de Haas (1920â1972), Maler und Graphiker, wohnte und arbeitete die letzten beiden Jahrzehnte vor seinem Tod auf Kasteel Strijthagen.
Literatur
⢠Frans Erens: Vervlogen jaren. 6. Auflage. Amsterdam 1989.
⢠P.J. Schatten: Uit Schaesbergs verleden en heden: historische aantekenigen verzameld ab anno 1910; transcriptie door Emile Ramakers. Maastricht 1977.
⢠Frans Erens over Limburg: schetsen, herinneringen, vertellingen, beschouwingen / Herausgegeben von Harry G.M. Prick; unter Mitarbeit von Jan Notten und Lou Spronck. Valkenburg aan de Geul, ComitÊ Herdenking Frans Erens, 1985. (hrsgg. aus Anlass der Feierlichkeiten zum fßnfzigsten Todestages des Autors am 13. Dezember 1985.)
⢠W. van Mulken: Inventaris van de archieven der Gemeente Schaesberg, 1676â1910. Maastricht 1993.
⢠Jo Odekerken: D'r Sjeet: van de bruk bis aan 't Iksjke, vreuger en hßj. Landgraaf, 2002. Ken Landgraaf, Band 6.
⢠Jo Schiffelers; Jo Odekerken, Alles um d'r Sjeet durch twieÍ Sjeeterjongen. [Landgraaf], Verein fßr Heimatkunde Landgraaf OCGL, 2005.
⢠Marjon Meijer: 25 kampioenen over Landgraaf. Landgraaf 2007 (herausgegeben aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Gemeinde Landgraaf.)
⢠J.W. v. Venrooy und H.S.M.J. Brouwer: De Landgraaf. Bijdrage tot de Geschiedenis van de Landgraaf. o. O. [1982, 92 S.] zur Landwehr
Weblinks
Commons
: Landgraaf
â Sammlung von Bildern und Audiodateien
⢠Website der Gemeinde Landgraaf (niederländisch, deutsch, englisch)
⢠Website des Fremdenverkehrsvereins (niederländisch)
Einzelnachweise
cite-note-b-rgermeister-11. Nieuwe burgemeester in Landgraaf. In: rijksoverheid.nl. Rijksoverheid, 18. November 2021, abgerufen am 23. November 2021 (niederländisch).
cite-note-22. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand. In: StatLine. Centraal Bureau voor de Statistiek, 28. Februar 2025, abgerufen am 1. März 2025 (niederländisch).
cite-note-44. â vergleichbar mit der LĂźneburger Heide.
cite-note-55. â aachener-zeitung.de 12. Dezember 2012: Immer neue Schäden: Der Bergbau holt die Parkstad ein (Memento des Originals vom 14. Dezember 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.aachener-zeitung.de
cite-note-63. RE18 - Liège (Lßttich) - Maastricht - Heerlen - Herzogenrath - Aachen. (PDF; 68,4 kb) In: avv.de. Aachener Verkehrsverbund, abgerufen am 2. Juli 2024.
cite-note-77. â www.zlsm.nl (Zuid-Limburgse Stoomtrein Maatschappijm 6369 Simpelveld), museum.bahnen-und-busse.de.
cite-note-wahl-84. Ergebnisse der Kommunalwahlen: 1981â2002 2006 2010 2014 2018 2022, abgerufen am 30. Mai 2022 (niederländisch)
cite-note-99. â Nieuw college B en W. In: Gemeente Landgraaf. 16. Mai 2018, abgerufen am 1. August 2018 (niederländisch).
cite-note-1010. â Samenstelling (Memento des Originals vom 1. August 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.landgraaf.nl Gemeente Landgraaf, abgerufen am 1. August 2018 (niederländisch)